Leserbriefe und Kommentare betroffener Direktversicherter zum Thema Krankenkassen- und Pflegebeiträge bei Direktversicherungen

Leserbrief von Reinhard Günther, erschienen in Ibbenbührener Volkszeitung am 19.01.17

Liebe Mitglieder, unser Mitglied, Reinhard Günther, hat vom Verlag die Genehmigung erhalten, an dieser Stelle seinen heutigen Leserbrief zum Thema Direktversicherung zu veröffentlichen. Nun kommen wenigstens alle Interessenten in den Genuss, ihn zu lesen. Übrigens ist dieser Artikel im gesamten Kreis Steinfurt erschienen. Für Morgen wird ein weiterer Leserbrief von Rudi Volkmer angekündigt. Wir halten Sie auf dem laufenden.

ACHTUNG: Im Text hat sich ein Druckfehler eingeschlichen-richtig muss es heißen 1660/08

Leserbrief von Rudi Birkmeyer zum Thema Direktversicherungen „Bemessungsgrenze ausgehebelt“

Leserbrief von Rudi Birkmeyer
Leserbrief von Rudi Birkmeyer erschienen am 6.8.16 in "Die Rheinpfalz" Pfälzer Tageblatt Nr. 182
Leserbriefe 6 8 2016 Rheinpfalz Birkmeye[...]
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Leserbrief von Kurt Lindinger: "Direktversicherung - erst angelockt - dann abgezockt!"

Leserbrief zu "Die private Rente für alle bekommt eine neue Chance" in Süddeutscher Zeitung

Leserbrief von Erwin Tischler vom 15.2.16 an Süddeutsche Zeitung
Leserbrief Erwin Tischler an Süddeutsche[...]
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Leserbrief Peter Robitzsch an SWP vom 14.2.16 von 

"Rentner sind die Verlierer"                                                                 Zu den Artikeln „Krankenkassen kassieren doppelt“, „Böses Erwachen“ und „Mehr Gerechtigkeit“ (Ausgabe vom 19./20. Dezember): Rentner sind die Verlierer - Lesen Sie mehr auf: http://www.donaukurier.de/interaktiv/leserbriefe/ueberregional/art76949,3164445#plx551379226

http://www.donaukurier.de/interaktiv/leserbriefe/ueberregional/art76949,3164445

 

Donaukurier vom 01.01.2016 - Helmut Willms, Eichstätt

"SPD-Fraktionschef im Interview: Oppermann ruft Gabriel zum Kanzlerkandidaten aus "

Kommentar von Rolf Gräter zum Artikel im Spiegel vom 20.12.15
Kommentar Rolf Gräter im Spiegel 20.12.1[...]
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Kommentar von Horst Debusmann im Handwerksblatt vom 17.12.15 anlässlich des CDU-Parteitages 2015
Kommentar von Horst Debusmann im Handwer[...]
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Mail Dr. Rüter an Süddeutsche Zeitung zum Artikel "Albtraum für Häuslebauer" vom 20.10.15

Mail Dr. Rüter an Süddeutsche Zeitung zum Artikel "Albtraum für Häuslebauer" vom 20.10.15
Mail Dr. Rüter an Süddeutsche Zeitung.pd[...]
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"Das Vertrauen ist futsch"

 

http://www.sueddeutsche.de/kolumne/versicherungen-das-vertrauen-ist-futsch-1.2721793

 

Artikel Süddeutsche Zeitung vom 4.11.15

Leserbrief unseres Mitgliedes Horst Debusmann vom 12.8.15 im Budoten Blog zu einer herausfordernden Überschrift „Altersvorsorge ist in Gefahr“

Altersvorsorge ist in Gefahr

 

Nicht die Al­ters­vor­sor­ge selbst ist in Ge­fahr, son­dern de­ren Um­set­zung. „Wir sor­gen uns um nied­ri­ge Zin­sen“, so der Chef­volks­wirt der Deut­schen Ver­mö­gens­be­ra­tung, dies ist aber nur die hal­be Wahr­heit. Er nennt schwie­ri­ge Rah­men­be­din­gung, lässt aber außer Acht, dass der Fi­nanz­ma­the­ma­ti­ker Pe­ter Schramm in ver­schie­de­nen TV-Sen­dun­gen nach­ge­rech­net hat, dass Be­zie­her von Rürup-/Ries­ter­ren­ten je nach Ver­trag ca. 90 Jah­re alt wer­den müs­sen, um zu­nächst das ein­ge­zahl­te Ka­pi­tal wie­der zu­rück zu er­hal­ten!

 

„Das De­sas­ter mit den staat­li­chen Zu­schüs­sen bei der Ries­ter-Ren­te ist aber nur ein Teil der gan­zen Wahr­heit!“ Be­reits in der ARD-Mo­ni­tor-Sen­dung vom 22.05.08 gab es hoch interessante Ent­hül­lun­gen über den wah­ren Wert der staats­sub­ven­ti­o­nier­ten Ries­ter-Ren­ten.

„Als Er­geb­nis kann man fest­hal­ten: Den größ­ten Nut­zen aus die­sem neu­en Ver­sor­gungs­weg ha­ben ein­deu­tig die Ver­si­che­rer. Der Staat will an­geb­lich die pri­va­te Vor­sor­ge för­dern, weil die ge­setz­li­che Ren­te nicht mehr aus­reicht, stellt Sub­ven­ti­ons­mit­tel be­reit, nutzt da­mit aber we­ni­ger (oder ver­nach­läs­sig­bar ge­ring) dem Ver­si­cher­ten als viel­mehr der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft.“

 

Ge­nauso ver­hält es sich bei den ab An­fang der 80er-Jah­re ab­ge­schlos­se­nen

Di­rekt­ver­si­che­run­gen.

Von der Po­li­tik dazu ani­miert mit Pau­schal­steu­er erst 10 %, dann 15 % auf zu­letzt 20 %, glaub­ten die in­zwi­schen mehr als acht Mil­li­o­nen Be­trof­fe­nen et­was für Ih­ren Ru­he­stand zu tun, fie­len aber bei Aus­zah­lung nach dem 01.01.2004 (GMG) aus al­len Wol­ken, da ihre am Mun­de ab­ge­spar­ten Bei­trä­ge in­fol­ge Ent­gelt­um­wand­lung jetzt mit ei­nem ca. 17,5%igen Ab­zug für die GKV be­legt wur­den (war nie Ver­trags­be­stand­teil), da­mit auch hier we­ni­ger Aus­zah­lung  als ein­be­zahlt. Herr Götz führt aus: „Wachs­tum wird be­güns­tigt, wenn das Ver­trau­en der In­ves­to­ren in Eu­ro­pa ge­stärkt wird“. 

 

Die­ses Ver­trau­en wur­de aber bei der Al­ters­vor­sor­ge von un­se­ren Po­lit­ikern ad ab­sur­dum ge­führt, in­dem man Bür­ger für de­ren pri­va­te Al­ters­vor­sor­ge bit­ter be­straft mit dem Hin­weis, ist der Ar­beit­ge­ber Ver­si­che­rungs­in­ha­ber, dann ist das eine Be­triebs­ren­te (!), ob­wohl von ihm kein ein­zi­ger Cent bei­ge­steu­ert wur­de. Das nennt man Volks­ver­dum­mung.

Das Schlim­me da­bei: Das BVerfG ur­teilt: Das ist zu­mut­bar, das hat kei­ne er­dros­seln­de Wir­kung“.

 

Au­ßer­dem wur­de pac­ta sunt ser­van­da (Ver­trä­ge sind ein­zu­hal­ten) von un­se­ren Volks­ver­tre­tern wie in ei­nem Feu­dal­staat so­gar rück­wir­kend au­ßer Kraft ge­setzt. Un­ser Fi­nanz­mi­nis­ter Herr Dr.Schäub­le (CDU) pre­digt zwar: „Wir ha­ben Ver­trä­ge in Eu­ro­pa, und die eu­ro­pä­i­sche Kul­tur hat auch da­mit et­was zu tun, dass man sich an ge­schlos­se­ne Ver­trä­ge hält!“, … „… sie (Anm.: die Schweiz) än­dert ihre Ge­set­ze nicht rück­wir­kend, das tun wir üb­ri­gens in Deutsch­land auch nicht“, „… wir wer­den die neue fran­zö­si­sche Re­gie­rung da­von über­zeu­gen, dass ein al­ter Satz der Grund­la­ge der Rechts­ord­nung ist – pac­ta sunt ser­van­da – die ein­ge­gan­ge­nen Ver­pflich­tun­gen gel­ten“, vor­ge­nann­te Grund­rech­te gel­ten aber nicht für Ver­trä­ge von Di­rekt­ver­si­che­run­gen, da­mit ein eklatantes Bei­spiel für die Will­kür des Staa­tes.

 

Fa­zit: Uns Bür­gern, die in ihre Al­ters­vor­sor­ge in­ves­tie­ren woll­ten, wur­de Be­stands- und Ver­trau­ens­schutz ab­er­kannt, Ver­trags­bruch wur­de uns auf­ge­zwun­gen. Ein Grund, dass Mil­li­o­nen um ihre Er­spar­nis­se be­tro­ge­nen Bür­ger (kalte Enteignung) nicht mehr wäh­len ge­hen bzw. Pro­test­wäh­ler ge­wor­den sind. Die Bürger vergessen nicht …!

 

„Wir sor­gen uns um die Glaub­wür­dig­keit und Ver­läss­lich­keit der Po­li­tik“, ins­be­son­de­re den Bür­gern ge­gen­über, die den Staat ent­las­ten woll­ten. Lei­der wird dies von unseren Volksvertretern nicht mehr ho­no­riert. Ergebnis:  Keiner der Betroffenen wird noch irgendjemanden empfehlen, Versprechungen des Staates zu glauben.

Die wichtigste Währung: Das Vertrauen und die Verlässlichkeit ist verloren gegangen.

 

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Horst De­bus­mann

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